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Der Fachworkshop Nr. 11: Zugang und Nutzung der REACh-Daten durch die Vollzugsbehörden Veranstalter: Umweltbundesamt
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| >> 1. Hintergrund >> 2. Inhalte des Fachworkshops >> 3. Zielgruppe >> 4. Programm |
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| 1. Hintergrund | |
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Am
30.11.2010 läuft
die erste Registrierungsfrist für sogenannte
„Phase-In-Stoffe“ unter REACh ab.
Dann werden die Registrierungsdaten für alle Chemikalien
vorliegen, die in
einer Jahres-Menge von 1000 Tonnen pro Registrant herstellt oder
importiert
werden. Zum gleichen Zeitpunkt laufen die Registrierungsfristen
für CMR-Stoffe
(krebserregend (cancerogen), erbgutverändernd (mutagen),
reproduktionstoxisch)
mit einer Produktionsmenge von 1 Tonne pro Jahr sowie für
Stoffe, die sehr
giftig für Wasserorganismen sind und langfristig
Schäden in der aquatischen
Umwelt verursachen können (Stoffe mit der Einstufung
R50–53) mit einer
Jahresmenge von 100 Tonnen und mehr ab. Damit werden für
mehrere Tausend Stoffe
Datensätze über Stoffeigenschaften und Verwendungen
in der ECHA-Datenbank zur
Verfügung stehen. Bereits
zum
gegenwärtigen Zeitpunkt hat die ECHA Registrierungsdaten von
etwa 200 Stoffen
im Internet veröffentlicht. Sie sind zu finden unter: http://apps.echa.europa.eu/registered/registered-sub.aspx Regionale und lokale Vollzugsbehörden sollen, wenn für ihre Vollzugsaufgaben weitere Informationen über Eigenschaften und Wirkungen von Stoffen erforderlich sind (siehe dazu auch Workshop Nr. 7 der Reihe REACH in der Praxis), auf die unter REACh generierten Stoffdaten zugreifen können. |
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| 2. Inhalte des Fachworkshops | |
Im Rahmen des Workshops wird dargestellt, welche Daten durch die Industrie zur Erfüllung der Anforderungen gem. REACH zusammengetragen werden. Es wird erläutert, welche Informationen von der ECHA gem. REACH öffentlich zugänglich gemacht werden müssen und wie der Zugang zu diesen Daten vorgesehen ist. Die Konzepte und Zeitpläne des Datenzugangs für die verschiedenen Akteure in den Landes- und Bundesbehörden werden präsentiert. Am Beispiel der PNECs sollen Verfahren der Qualitätssicherung der Daten vorgestellt werden. In Diskussionsrunden mit Vertretern der Länderbehörden im April und Juli 2010 wurden Fragen und Antworten aus der Praxis der Nutzung von REACH-Informationen im anlagenbezogenen Vollzug diskutiert. Die Ergebnisse wollen wir auf dem Workshop präsentieren und mit Ihnen diskutieren. |
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| 3. Zielgruppe und Anmeldung | |
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Der
Workshop richtet
sich an Vertreter aus Bundes- und Länderbehörden,
für die die durch REACH
generiert Stoffinformationen nützlich sein werden. Die
Vorträge und die Ergebnisse der
Arbeitsgruppen werden aber allen Interessierten über die
Internetadressen:
www.reach-konferenz.de und www.reach-info.de zur Verfügung
gestellt. Dort
finden Sie auch die Materialien der bereits durchgeführten
Workshops der Reihe
"REACH in der Praxis". |
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| 4. Programm | |
| Moderation: | Dirk
Jepsen, Ökopol |
| 12.15 Uhr | Begrüßungskaffee |
| 12.45 Uhr | Begrüßung und
Einführung in das Thema Der aktuelle Workshop und die "REACH in der Praxis"- Reihe Nannett Aust, Umweltbundesamt |
| 13.00 Uhr | Datenzugang nach REACh
– Rechtliche Rahmenbedingungen Prof. Dr. Martin Führ, sofia, Darmstadt |
| 13.30 Uhr | Welche Daten werden
verfügbar sein durch REACH? Gerlinde Knetsch, Umweltbundesamt |
| 14.00 Uhr | Zugang zu den REACH-Daten der
ECHA, Organisation, Konzepte und Zeitpläne sowie
Datenrecherchemöglichkeiten Manfred Heising, BAuA, Dortmund |
| 14.45 Uhr | Kaffeepause |
| 15.00 Uhr | Verfahren
zur Qualitätssicherung der Daten am Beispiel der PNECs Christiane Heiß, Umweltbundesamt |
| 15.30 Uhr | Nutzung der Stoffdaten im
umweltrechtlichen Vollzug Ergebnisse aus Diskussionsrunden mit Vertretern der Länderbehörden ("Fokusgruppen") Dr. Felix Geldsetzer, Bayrisches Landesamt für Umwelt |
| 16.15 Uhr | Schlussbemerkungen Zusammenfassung und Ausblick Nannett Aust, Umweltbundesamt |
| 16.30 Uhr | Ende des Workshops |