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REACH in der Praxis

 

 

Der Fachworkshop Nr. 5: „Struktur, Inhalt, Zeitpunkt: Kommunikation von Verwendungen und Expositionen unter REACH

29.06.2009, Berlin, BDI - Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29, 10178 Berlin

 
Informationen und Dokumente zum Workshop
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Über den Workshop
Der effektive Austausch von Informationen in den Lieferketten zur Verwendung von Stoffen und Zubereitungen ist für die Umsetzung von REACH von entscheidender Bedeutung.
Das Sicherheitsdatenblatt bleibt hierbei das zentrale Kommunikationsinstrument für industriell und gewerblich eingesetzte Stoffe. Unter REACH wurde es inhaltlich und in seiner Funktion erweitert. Registrierer benötigen Informationen über Verwendungen und Anwendungsbedingungen bei ihren Kunden, um wirklichkeitsnahe Stoffsicherheit¬sbeurteilungen durchführen zu können. Nachgeschaltete Anwender müssen sich spätestens bei Erhalt der ersten Expositionsszenarien mit der Sprache vertraut machen, die hier gesprochen wird. Hier ist ein frühzeitiger Austausch zwischen den Akteuren zu empfehlen, damit alle wichtigen Verwendungen bei der Registrierung berücksichtigt werden können und für alle Beteiligten aufwendige Nachbesserungen vermieden werden. Den Verbänden kommt bei der Bündelung des branchenspezifischen Wissens und der Unterstützung dieser Kommunikation eine besonders wichtige Rolle zu.

Der Austausch zu Verwendungen muss strukturiert erfolgen – bezogen auf die Inhalte und den zeitlichen Ablauf. Auf nationaler und europäischer Ebene sind von den beteiligten Verbänden verschiedene Instrumente zur Unterstützung dieser Kommunikation entwickelt worden. Hierzu gehören das Use Descriptor System und seine Erweiterungen, die Environmental Release Classes, aber auch der von CEFIC unterstützte Ansatz zur Kommunikation von Verwendungen und zur Entwicklung generischer bzw. spezifischer Expositionsszenarien. Zur Beschreibung typischer Verwendungen auf Branchenebene (dem „Mapping“) liegen inzwischen Erfahrungen und Empfehlungen der nachgeschalteten Anwender vor.

Diese Instrumente und ihre Anwendung stehen im Mittelpunkt des Workshops. Er wird vom Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie durchgeführt – mit Referentinnen und Referenten von Industrieverbänden, Unternehmen und Behörden. Eine Zielgruppe sind Formulierer und Endanwender von Stoffen und Zubereitungen, zudem alle weiteren Akteure, die am Informationsaustausch in den Lieferketten beteiligt sind.

 
 
Programm
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Präsentationen

Kommunikation von Verwendungen:Wozu? Wer? Wann? Mit welchen Instrumenten?
Dr. Bunke, Öko-Institut e.V.
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Der CEFIC Ansatz zur Supply Chain Communication.
Leo Heezen, European Chemical Industry Council (CEFIC)
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Das Projekt REACH Praxisführer: Unterstützungsmöglichkeiten durch den VCI und die Fachverbände.
Dr. Angelika Hanschmidt, Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)
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Das Use Descriptor System und das Mapping von Verwendungen. Einheitlich strukturierte Informationen durch die Branchenverbände an Hersteller und Formulierer.
Martin Glöckner, Deutsche Bauchemie
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Wie kommuniziere ich Umweltexpositionen? Die Rolle der ERCS und spERCS.
Nannett Aust, Umweltbundesamt

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Empfehlungen für das Sicherheitsdatenblatt unter REACH und GHS.
Dr. Anita Hillmer, Volkswagen AG
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Kommunikation durch und mit dem Handel.
Peter Steinbach, Verband Chemiehandel
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SIEFreach / ReachLink. Unterstützung der Kommunikationsprozesse.
Dr. Ingo Richter, BASF
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Materialien

Ziele und Aufbau des europäischen Use Descriptor Systems und der Umweltfreisetzungs-Klassen werden im Material M5.1 beschrieben.
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Die einzelnen Kategorien des Use Descriptor Systems und Beispiele für Umweltfreisetzungs-Klassen haben wir im Material M5.2 für Sie zusammengestellt.
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Eine Übersicht über wichtige Einflussfaktoren, die die Höhe der Exposition bestimmen können, finden Sie in der Zusammenstellung im Material M5.3.
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Den von CEFIC entwickelten Leitfaden zur Kommunikation und zur Entwicklung von Expositionsszenarien senden wir Ihnen als Material M5.4.
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Eine Einführung in die Thematik „Kommunikation von Verwendungen und Expositionsdaten in der Lieferkette“ finden Sie im REACH Praxisführer. Er wird als Material M5.5 zur Verfügung gestellt und liegt inzwischen auch als CEFIC Guidance auf Englisch vor. Die von CEFIC erarbeitete Vorgehensweise bei der Erarbeitung generischer und spezifischer Expositionsszenarien ist hier in den Anlagen 7. 9 und 7.10 dargestellt, der CEFIC/FECC-Ansatz zur Kommunikation in den Wertschöpfungsketten in der Anlage 7.12
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Ein Beispiel eines erweiterten Sicherheitsdatenblattes für eine Zubereitung, das als Anlage ein Expositionsszenario enthält, versenden wir als Material M5.6.
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