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REACH in der Praxis

 

 

Der Fachworkshop Nr. 6: Identifizierung und angemessene Kontrolle von besonders besorgniserregenden Stoffen

09.07.2009, Umweltbundesamt, Dessau

 
Informationen und Dokumente zum Workshop
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>> Präsentationen
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Über den Workshop
Als besonders Besorgnis erregend für den Menschen gelten unter REACH Stoffe, die krebserzeugend (cancerogen), erbgutverändernd (mutagen) oder fruchtschädigend (reprotoxisch) sind (CMR-Stoffe). Ökologisch besonders Besorgnis erregend sind Stoffe, die einmal freigesetzt, dauerhaft in der Umwelt erhalten bleiben (persistent), sich über Nahrungsnetze anreichern (bioakkumulierend) und schädlich auf Lebewesen wirken (toxisch). Stoffe bei denen solche Eigenschaften kombiniert vorliegen – meist als PBT, vPvB-Stoffe abgekürzt –sollen langfristig nicht mehr vermarktet und verwendet werden. REACH sieht für CMR, PBT- und vPvB- Stoffe ein Zulassungsverfahren vor. Ihre Verwendung soll, soweit möglich, vermieden, Freisetzungen sollen minimiert und die Verwendungs¬bedingungen besonders sorgfältig kontrolliert und gegenüber der Chemikalienagentur dokumentiert werden.

Ob ein Stoff zulassungspflichtig ist, entscheidet sich bei der Erstellung des Stoffsicherheitsberichtes. Für die zukünftige Vermarktung ist die Klärung der kritischen Stoffeigenschaften für Hersteller und Verwender von weitreichender Bedeutung. Behörden und Hersteller entwickeln derzeit neue Instrumente, um problematische Stoffe möglichst effizient und sicher zu identifizieren. Der Workshop stellt den aktuellen Stand vor und bietet die Möglichkeit zur vertieften Diskussion an.

Für nicht-ersetzbare Verwendungen kann der Hersteller oder Verwender einen Zulassungsantrag stellen. Hierbei ist von entscheidender Bedeutung, ob die Verwendung angemessen kontrolliert wird und alle Stoffverluste vermieden werden. Das Umweltbundesamt stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur angemessenen Kontrolle bei Stoffen ohne Wirkschwelle vor.

 
 
Programm
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Präsentationen

Begrüßung und Einführung in das Thema Der aktuelle Workshop und die „REACH in der Praxis“- Reihe
Christiane Heiß, Umweltbundesamt
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„PBTs und vPvBs als besonders besorgniserregende Stoffe“ Einführung in Thematik und Instrumente
Anna Böhnhardt, Umweltbundesamt
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Ansätze zur Identifizierung von Verdachtsstoffen mit QSAR
Klaus Daginnus, JRS, ISPRA
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„PBT-Bewertung für Anwender und neue Wege der Wissensvermittlung mit dem Webinar“ Überblick zur PBT-Bewertung & Vorstellung des UBA-Lernangebots
Dr. Anne Biegel, Umweltbundesamt
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Der Zulassungsantrag – Nachweis der „wirksamen Kontrolle“ für Stoffe mit Eigenschaften ohne Wirkschwelle
Prof. Dr. Martin Führ, sofia, Hochschule Darmstadt
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Freiwillige Maßnahmen zur Minimierung von Stofffreisetzungen in der Wertschöpfungskette - Beispiele aus der Praxis
Dr. Dirk Bunke, Öko-Institut, Freiburg
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Die Umweltprobenbank des Bundes: Erfolgskontrolle für freiwillige und behördliche Chemikalienregelungen
Jan Koschorrek, Umweltbundesamt
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Materialien
Beispielstoff PBT-1: Vorschlag für einen fiktiven Zulassungsbescheid
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Beispielstoff PBT-2: Vorschlag für einen fiktiven Zulassungsbescheid
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