3. Fachworkshop: Umweltbezogene Expositionsbewertung im Rahmen von Stoffsicherheitsbewertung und Registrierung, Methoden & Instrumente und Erfahrungen mit ihrer Anwendung
Veranstalter: Umweltbundesamt (UBA)/Bundesumweltministerium (BMU)
Organisation: Ökopol Institut
Ort: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung / Presse- und Besucherzentrum, Reichstagufer 14
Datum: Mittwoch, den 06.06.2012.2012
Zeit: 10:00 - 16:30 Uhr
Im Gegensatz zum Arbeitsschutz für den es seit vielen Jahren etablierte Methoden und Instrumente gibt, stellt die umweltbezogene Expositionsbewertung für die meisten Marktakteure konzeptionelles und methodisches Neuland dar.
Gerade in Bezug auf die Erstellung umweltbezogener Expositionsszenarien zeigten sich in der ersten Registrierungsphase viele Probleme. Dies liegt einerseits in ihrer Doppelfunktion als Basis der Stoffsicherheitsbewertung sowie als Teil der Kommunikation sicherer Verwendungsbedingungen gegenüber den Kunden begründet. Andererseits fehlt es aber auch an etablierten Erfahrungen in der Anwendung der einschlägigen Instrumente zur Umweltexpositionsbewertung und der Interpretation der jeweiligen Ergebnisse.
Im Rahmen des Workshops werden die wichtigsten Methoden und Instrumente vorgestellt sowie die dahinter liegenden Prinzipien erläutert, so dass sich den potenziellen Registranten die Gesamtlogik eines strukturierten Vorgehens erschließt. Darüber hinaus werden basierend auf den bisherigen Erfahrungen bestehende Probleme und resultierender Entwicklungs-/Anpassungsbedarf diskutiert.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmen welche 2013 Stoffe registrieren müssen und die bisher noch keine Erfahrungen mit eigenen Registrierungen gemacht haben.
Auch Unternehmen, die ihre Registrierungen von externen Beratern durchführen lassen oder die im Rahmen einer „joint submission“ die Risikobewertung weitgehend dem „Lead Registrant“ überlassen, wird die Teilnahme empfohlen. Erfahrungen zeigen, dass es notwendig und hilfreich ist, wenn die Registranten Rückfragen von Kunden und/oder Behörden selbst beantworten können.