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REACH in der Praxis

 

 

Der Fachworkshop Nr. 4: "Expositionsbewertung Umwelt und Verbraucher: Herausforderungen und Instrumente"
05. Mai 2009, Berlin, Bismarckplatz, Umweltbundesamt, 10.00 - 17.00

Gemeinsamer Workshop des Umweltbundesamtes (UBA) mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA)
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Seit 1. Juni 2008 erfolgt die stufenweise Anmeldung und Prüfung aller Altstoffe > 1 Tonne/Jahr Produktionsvolumen im Rahmen der REACH-Verordnung. Trotz umfangreicher EU-Arbeitshilfen haben viele Verantwortliche in der Wirtschaft und in den Überwachungsbehörden noch Fragen zu ihren Pflichten und wünschen sich gut verständliche und vor allem praxisnahe Arbeitshilfen zur Registrierung und zur Überwachung.
Das UBA will mit dem Projekt "REACH in der Praxis" zu 8 besonders schwierigen Themen gezielt Unterstützungsmaterialien sowohl für Stoffanwender als auch für Überwachungsbehörden entwickeln und kooperiert hierbei mit Experten in Behörden und Industrie. Regelmäßige Workshops sollen Lösungsvorschläge aus der ECHA und der Industrie vermitteln und dienen als Praxistest. Die Veranstaltungen sollen nicht nur informieren, sondern bieten auch genug Raum für Fragen und Hinweise auf Stolpersteine. Uns interessieren besonders die Sicht der kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Perspektive der Länderbehörden.
Im Rahmen der Stoffsicherheitsbeurteilung dient die Expositionsbewertung dem Nachweis, dass die Verwendung eines Stoffes oder einer Zubereitung sicher ist. Prüfpflicht besteht zunächst für die Registranten für alle ihnen bekannten Verwendungen. Aber auch nachgeschaltete Anwender sind gefordert: sie müssen prüfen, ob ihre Verwendungen - und die zugehörigen Expositionen - im Expositionsszenario ihres Lieferanten abgedeckt sind oder nicht.

Der 4. Fachworkshops der Reihe "REACH in der Praxis" vermittelt einen Überblick zu den Bewertungsansätzen im Arbeits- und Verbraucherschutz. Für die Umwelt widmet sich der Workshop Stoffgruppen, bei denen die Standard-Expositionsbewertung auf Schwierigkeiten stößt. Nach der Einführung in die aktuellen methodischen Entwicklungen am Vormittag geht es am Nachmittag darum, konkret zu diskutieren wie derartige Bewertungen ablaufen. Dies wird in drei Arbeitsgruppen erfolgen, die sich mit den folgenden Themen befassen:
Umweltbezogene Exposition und Möglichkeiten des Scalings, Besonderheiten bei der Bewertung von Metallen, Anorganika und Fluorverbindungen sowie die Bewertung der Verbraucherexposition.

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Mitarbeiter der Bundes- und Länderbehörden als auch an Formulierer and Endanwender von Stoffen und Zubereitungen. Für weitere Interessenten steht der Workshop offen, sofern noch freie Plätze vorhanden sind.

Um eine intensive Arbeit in den Arbeitsgruppen zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf 45 begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass wir daher eventuell nicht alle Anmeldungen bestätigen können. Die Vorträge und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden aber allen Interessierten auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie auch die Materialien der bereits durchgeführten Workshops der Reihe "REACH in der Paxis".

Bitten melden Sie sich unter dem Menüpunkt "Anmeldung" bis zum 17.04.2009 für den Workshop an. In Hinblick auf den beabsichtigten Fachworkshop-Charakter ist die Zahl der verfügbaren Plätze begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass wir daher eventuell nicht alle Anmeldungen bestätigen können. Die Teilnahmebestätigungen erhalten Sie bis zum 20.04.2009.

Veranstalter:
Umweltbundesamt, mit Unterstützung durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, das Bundesinstitut für Risikobewertung sowie von Adelphi Research, Ökopol, Öko-Institut e.V., Freiburg und sofia-Darmstadt